Giethoorn

Liebes Tagebuch,

heute sind wir endlich in Giethoorn gewesen. Das Venedig der Niederlande. Klingt das nicht traumhaft? Tatsächlich haben Venedig und Giethoorn alles und nichts gemeinsam. Gemeinsam haben sie die vielen Wasserstraßen und Menschenmassen. Ansonsten verbinden wir mit Venedig eher: Sommer, Sonne, Pizza und Gondeln. Mit Giethorn: Grüne Landschaften, schnuckelige Häuser, süße Flüsterboote und urige Pubs.

Giethoorn ist auf jeden Fall einen Besuch wert, aber man muss sich wirklich auf viele Besucher einstellen.

Trotz der vielen Besucher sind genügend Parkplätze vorhanden und zu dem auch noch super ausgeschildert. So sollte zumindest hier schonmal nichts schief gehen. Du kannst Giethoorn entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder natürlich per Boot erkunden. Wir haben uns mal wieder für ein Boot entschieden und uns Giethoorn vom Wasser angeschaut. Es ist ein süßes kleines, verschlafendes Dörfchen, perfekt um dem Alltag zu entfliehen. Da wir leider richtig Pecht mit dem Wetter hatten und während unserer Bootstour von oben komplett nass geworden sind, haben wir uns ein Anlegerbier in einem urigen Pub gegönnt.

Für einen Tagesausflug können wir dir Giethoorn auf jeden Fall sehr ans Herz legen. Aber darüber hinaus wäre es uns zu crowdy.

Allgemeine Informationen zu Giethoorn

Giethoorn ist ein autofreies Wasserdorf, welches in der niederländischen Region Overijssel liegt. Das Dorf hat etwa 2.800 Einwohner und ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen in den Niederlanden. Früher wurde hier jahrhunderte lang Torf abgebaut und aufgrund großer Überschwemmungen wurden die Gräben zu Seen und Kanälen umfunktioniert. Giethoorn hat ca. 176 Brücken, die die einzelnen Inseln und Bauernhäuser miteinander verbinden. Die typischen Bauernhäuser sind mit Reetdächern versehen und stammen teilweise noch aus dem 18. Jahrhundert.